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  SEEMINEN  
 

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Aus militärischer Sicht sieht die Welt heute anders aus als vor nur wenige Jahren.

Das Feindbild hat sich in wesentlicher Hinsicht geändert, und deshalb ist einen Teil der Verteidigungswaffen, die wir früher als sehr wichtig empfanden, und die aus dänischer Sicht sehr verwendungsfähig waren, heute unterwegs zum endgültigen Ausmusterung. Hier wird in erster Linie an das dänische Seeminenwesen gedacht, wo Dänemark vor Jahren eine Führungsrolle in Entwicklung dieser furchtbaren, aber effektiven und in der Herstellung kostengünstige Waffensysteme hatte. 

Das Koldkrigsmuseum Langelandsfort hat sich rechtzeitig vor der Verschrottung eine Sammlung dieser unheimlichen und nicht für jedermann zugängliche Waffen gesichert. Die Sammlung umfasst 14 Seeminen und 2 Tiefseebomben auf 6 verschiedene Typen in unterschiedliche Variationen verteilt. Alle mit unterschiedliches Aussehen und unterschiedliche Wirkungsarten. Sie waren ein Teil der Bereitschaft während des kalten Krieges, und haben zur Auslegung bereitgestanden.

In einen Kriegssituation war dem Langelandsfort eine zentrale Rolle zugedacht, da es gemäß seine Platzierung an der Einfahrt zum Großen Belt u. a. in Zusammenhang mit dem Auslegen von Seeminen in der Lage war die Durchfahrt zu beherrschen. Der Grosse Belt war für die Länder des Ostblocks eine der wichtigsten Gewässer, um die Ostsee verlassen zu können. 

Seeminen lassen sich in 2 Hauptkategorien einteilen, Kontaktminen und Entfernungsminen. Kontaktminen fordern, wie der Name sagt, Kontakt mit dem vorbeifahrenden Schiff oder Unterseeboot um zu detonieren. Während Entfernungsminen durch das Magnetfeld, die Schraubengeräusche oder Druckveränderung im Wasser verursacht durch vorbeifahrende Fahrzeuge zur Sprengung gebracht werden. Diese drei Auslöser können sogar in verschiedene Weisen kombiniert werden. Darüber hinaus können Entfernungsminen als Kabelminen verwendet werden. Hierbei werden die einzelnen Minen in einen Minenfeld untereinander verbunden und können damit je nach Bedarf von Land aus ein- oder ausgeschaltet werden.

 
     
     
   
     
   
     
 

Hier folgen Beispiele einer jetzt freigegebenen Karten mit ehemals geplanten Minenfeldern, die im Verantwortungsgebiet des Langelandsforts ausgelegt werden sollten.

 

 
   
     
     
   
     
     
     
     
 

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