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  Maschinenbunker Süd  
 

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Von der "Kalter Krieg" Ausstellung geht man ein kleines Stück durch einen Fichtenwald, überquert den asphaltierten Weg und kommt so zum Tor des Maschinenbunkers Süd. Auch dieser Bunker ist stark überwachsen. Er beinhaltet drei grosse Dieselaggregate, die das Fort während des Krieges mit Strom versorgen konnten. Die Besatzung bestand in Kriegszeiten aus 16 Mann inklusive Soldaten für die Objektverteidigung. Über der langen Treppe ist eine Maschinengewehrstellung zu erahnen, die zusammen mit mehreren versteckt liegenden Schützenlöchern zur Nahverteidigung eingerichtet war. Die kleine Treppe führt zur Maschinengewehrstellung hinauf. Links befindet sich der Zugang zum Bunker durch eine gepanzerte Tür. Geht man geradeaus weiter, kommt man durch einen kleinen Vorraum und stet in der Motorenhalle. Hier sind die drei grossen Motoren aufgestellt, und es riecht nach Dieselöl. Die Motoren sind funktionstüchtig und werden in grösseren Intervallen gestartet. Am Aktivitätstag des Forts, jedes Jahr Mitte Juni, laufen die Motoren mit ohrenbetäubendem Lärm. Die zwei Motoren mit den blanken Schwungrädern sind B&W 56 HK-Diesel. Sie treiben jeder einen Thrige-Titan 280V-Generator an. Der dritte Motor ist eine in USA hergestellte UD 24 Generatoreinheit. Die Dieselmotorenteile sind ein International Harvester-Fabrikat. Ausserdem sind in diesem Raum ein Hebekran, Regale für Reserveteile, diverse Mess-Apparate und Brennstofftanks zu sehen. 

Der Nachbarraum beheimatet die Werkstatt. Hier wurden Motoren und technische Ausrüstung des Forts gewartet. Es gibt Drehbänke, Feil- und Werkzeugbänke, Bohrmaschinen etc. Das alte Radio sorgte für ein bisschen Musik während der Arbeit. Hinter der Werkstatt liegen ein Ventilatorraum und ein Lager, beides nicht zugänglich für Besucher.  

Früher gab es auch einen Maschinenbunker Nord. Heute ist das ein Teil von einer noch funktionierenden Radarstation und somit ein Teil von der dänischen Fahrwasserüberwachung. Es ist somit auch ein Teil vom früheren Langelandsfort, was nicht für das Publikum zugänglich ist.

 
     
 

 

 
   
     
   
     
 

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