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Ausstellung über das Kampfschwimmerkorps im Museum

 
 

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Wenn das Kaltkriegsmuseum Langelandsfort seine Türen für ein doppeltes Jubiläum öffnet, steht es im Zeichen des Kampfschwimmer Korps.

Sonnabend d. 17. Juni feiert des Museum, dass es seit 20 Jahren existiert und eins der ältesten Kaltkriegsmuseen Europas ist. Gleichzeitig markiert es ein noch grösseres Jubiläum, nämlich das Kampfschwimmerkorps existiert genau an dem Tag 60 Jahre. Letzt genanntes zeigt sich mit einer Ausstellung über den Anfang und die erste Zeit des Kampfschwimmerkorps im Juni 1957.

Aber warum macht man eine Ausstellung über das Kampfschwimmerkorps im Langelandsfort?

Seit Gründung des Korps wurde das Langelandsfort während des Kalten Krieges mehrmals als Übungsgebiet für dänische Kampfschwimmer gebraucht. Ja, auch Kronprinz Frederik ist in seiner Zeit als Kampfschwimmer hier auf der Insel ausgebildet worden. „Ausserdem sind wir previligiert einen der ersten Veteranen des Korps hier zu haben, den fast 80-jährigen Filip“ erzählt der Leiter des Langelands Museums und Kaltkriegsmuseums Langelandsfort, Peer Henrik Hansen.

Er arbeitet selber an einer Ausgabe über das Kampfschwimmerkorps und leitet auch die Ausstellung „Kampfschwimmer – Kind des Kalten Krieges“.

Eine in der Ausstellung immer wiederkehrende Person ist Filip Nielsen. Als 17jähriger meldete Filip sich freiwillig zur Marine und er endete als 19jähriger bei der ersten Gruppe von Schülern, die 1957 vom neu errichteten Kampfschwimmerkorps ausgebildet wurden. „Ich mochte immer gern im Wasser sein und darum habe ich mich gemeldet. Die Freude fürs Wasser verging aber während der Ausbildung. Nach einem halben Jahr in der Hölle wurde man Kampfschwimmer“ stellt Filip trocken fest. Das Leben von Filip und den anderen wurde durch den Kalten Krieg geprägt, welcher die nächsten Jahrzehnte die Weltsituation bestimmte.

Nachdem einige wegfielen bewerkstelligte Filip die Ausbildung und hat die Nr.10, als Zeichen, dass er der 10. Kampfschwimmer ist, den das Korps hervorgebracht hat. Also einer der ersten. Seitdem ist viel geschehen.

Mit DR’s Serie von 2015 über das Kampfschwimmerkorps kommen die Dänen dicht an Dänemarks älteste Eliteeinheit – und da wird kein Blatt vor den Mund genommen, wenn erzählt wird und Fotos gezeigt werden von den Operationen in denen Kampfschwimmer involviert waren, beispielsweise bei Afrikas Horn.Die gleiche Offenheit findet man nicht über die Vergangenheit und die Aktivitäten der Kampfschwimmer während des Kalten Krieges.

„In Militärkreisen hört man viele Geschichten wie die dänischen Kampfschwimmer damals benutzt wurden, aber es ist fast unmöglich die Richtigkeit der Geschichten zu prüfen. Und übrigens wie dokumentiert man, dass ein dänischer Kampfschwimmer auf dem Grund des Hafenbeckens von Leningrad gelegen hat? Falls er dort also war?“ fragt Museums-Chef Peer Henrik Hansen.

Ausser der Ausstellung wird auch ein Vortrag von Autor und Russlandkenner Leif Davidsen angeboten, der eine Linie zieht von seinen Büchern und den Kaltkriegs Drohungen weiter bis ins heutige Russland und den Drohungen, denen wir heute gegenüber stehen,

Die Ausstellung öffnet um 11.30 Uhr, während der Vortrag von Leif Davidsen um 12 Uhr stattfindet.

Das Museum bietet „rote Würstchen“ und „Kriegs-Kakao“ an. Ausserdem ist die Möglichkeit eine Sightseeing-Tour in einem historischen Militärlastwagen vom Kalten Krieg auf dem Museumsgelände zu machen.

Eintritt an diesem Tag ist frei.

Für weitere Informationen können Sie Peer Henrik Hansen, Tel. 61103850 oder phh@langelandkommune.dk kontakten.

 
     
     
     
     
     
     
 

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