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  Aus für das Langelands Fort  
 

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Dienstag, der 6. April 1993 war ein grauer Tag, von Frühling keine Spur. Das war der Tag, an dem die Marine offiziell das Langelandsfort niederlegte. Eine Epoche war zu Ende. Zum Schluss war es äusserst schnell gegangen. Schon lange war von einer Schliessung die Rede gewesen und man hatte schon fast nicht mehr daran geglaubt; doch die Ausländerbehörde, die unbedingt Platz zur Unterbringung von Flüchtlingen aus dem bürgerkriegsgeschüttelten Jugoslawien benötigte, hatte sich aus diesem Grund nach verwendbaren militärischen Anlagen umgesehen. Und die Kaserne des Forts war ideal geeignet als Flüchtlingscenter zur Unterbringung von ungefähr 300 Menschen. So wurde im März in aller Eile die Kaserne von ihrem Inventar geräumt. Matratzen, Betten, Stühle, Tische, Werzeug, mobile Geschütze und selbst die alten Vorladerkanonen auf dem Kasernenhof wurden entfernt. Alles, was auch nur nach Krieg und Militär aussah, musste verschwinden.
 
Am 6. April waren die Aufräumungsarbeiten beendet, und um 12.00 Uhr waren die 19 Mann Besatzung und die Zivilangestellten des Forts auf dem Kasernenhof angetreten. Im Hintergrund hatten sich Angehörige der Heimwehr und andere Militärs, die mit dem Fort verbunden gewesen waren, aufgestellt. Marinekapitän Hans Eggert Sørensen hielt eine kurze Abschiedsrede - danach wurde die Flagge eingeholt. Ein bedeutender Arbeitsplatz - zeitweilig der grösste der Insel - war aufgelöst - ein halbes Jahr vor seinem 40. Jahrestag.

 
     
     
   
     
 

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